Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Maos letzter Tänzer

von Bruce Beresford - Australien 2009 - 117 Min.

Der Weg und die Karriere des chinesischen Balletttänzers Li Cunxin ist filmreif. Die besten Geschichten schreibt immerhin das Leben und nicht ein fiktives Drehbuch. Die Handlung startet in den 70er-Jahren. Li Cunxin wurde als Elfjähriger in der chinesischen Provinz als Talent entdeckt und zur Ballett-Akademie in Peking geschickt. Aus ihm wurde ein herausragender Solist, der sogar an einem Kulturaustausch-Programm mit den USA teilnehmen durfte. Dort - in Houston - konnte er sich nur schwerlich an einen neuen Lebensstil gewöhnen. Durch zu Liebe zu einer Frau fand er einen festen Halt. Doch dann ereilte ihn die Aufforderung, wieder nach China zurückzukehren...

Bruce Beresford, der sich durch sein Gespür für außergewöhnliche Geschichten und durch Herausforderung in unterschiedlichen Genres auszeichnet, bewegt sich hier stilsicher zwischen dem Pathos des chinesischen Revolutionsfilm und dem amerikanischen Melodrama. Hinzu kommen dann noch Ballett-Sequenzen von atemberaubender Qualität.