I
m not a f**king Princess" von Eva Ionesco, F 2010, 104 Min.
Paris in den 70er Jahren. Eine exzentrische Forafin (Isabelle Huppert) inszeniert ihre junge Tochter Violetta als erotisch-verführerisches Objekt vor der Kamera und verdient damit viel Geld. Doch dann lehnt sich die Tochter gegen die Mutter auf. Die Regisseurin Eva Ionesco arbeitet mit diesem Film ein autobiografisches Trauma auf. Über diesen Film und über denkbare Grenzen der künstlerischen Freiheit lässt sich gut streiten. Geboten und gezeigt wird allerdings nichts Spektakuläres, sondern ein fesselnder Mutter-Tochter-Konflikt. Um das verbindlich beurteilen zu können, fehlt mir allerdings das Insider-Wissen.