Rubbeldiekatz
von Detlev Buck - D 2011 - 100 Min.
Matthias Schweighöfer als junger Bühnenschauspieler, der, um der Rolle in einem Nazifilm wegen, sich als Frau ausgibt. Dass er sich kurz zuvor in wahrer Identität in die Hauptdarstellerin (Alexandra Maria Lara) verknallt hat, macht den eigentlichen Plot aus..
Wenn dem "deutschen Filmlustspiel" nichts besseres einfällt, steckt er Männer in Frauenröcke, was lustig sein soll - manchmal sogar gelingt. "Charleys Tante" ist die Patin. Das ist seit den 30er-Jahren so; später dann die Verfilmungen u.a. mit Heinz Rühmann (1955) und Peter Alexander (1963). Bezeichnenderweise beginnt und endet der Film von Buck auch mit einer Sequenz aus dem Bühnenstück.
Das alles ist weder originär, noch originell oder gar lustig. Plattheiten und Zoten statt Witz und Charme. Die Schuld liegt aber nicht bei den gutgelaunten Darstellern, sondern an dem schwachen und fahrigen Drehbuch, das alles verwurstet, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Kein Klischee wird ausgelassen - selbstverständlich auch nicht die "Führer"-Parodie.