Ein ruhiges Leben
von Claudio Cupellini - D/I/F 2010 - 105 Min.
Eigentlich eine interessante Geschichte: ein Mafia-Film, der ausschließlich in Deutschland spielt. Ein ehemaliger Mafia-Killer hat sich in Deutschland eine neue Existenz plus Ehefrau und Sohn aufgebaut. Er führt im Umland von Wiesbaden ein italienisches Hotel-Restaurant. Dann wird der angebliche Tote von seiner Vergangenheit eingeholt, als sein Sohn aus erster Ehe und dessen Freund, der Sohn eines Mafia-Bosses, bei ihm auftauchen. Und nun gerät das ausbalancierte, gutsituierte Leben völlig durcheinander...
Auf der Strecke bleiben dann erwartunsgemäß einige Mafiosi und leider auch die Logik der ganzen Sache. In der letzten Viertelstunde häufen sich soviel Fehler, die für eine ganze TV-Serie reichen würden. Da bleibt der Kinogänger ratlos, frustriert und verärgert zurück. Wer zum Teufel hat bei dieser Produktion das Drehbuch abgenommen?