Life of Pi
von Ang Lee - USA/China 2012 - 125 Min.
Protagonist des Films ist Piscine Molitor Patel, genannt „Pi“, der in den 70er Jahren im indischen Pondicherry aufgewachsen ist. Seinem Vater gehört ein Zoo. Infolge wirtschaftlicher Probleme beschließt die Familie nach Kanada auszuwandern. An Bord des japanischen Frachters befinden sich auch einige Zoo-Tiere, die sie später verkaufen wollen. Das Schiff gerät in einen gewaltigen Sturm und sinkt. Nur der 17-jährige Pi überlebt in einem Rettungsboot – das er sich jedoch mit einem ausgewachsenen bengalischen Tiger teilen muss. Verloren in der Weite des Meeres entsteht eine erstaunliche und unerwartete Verbindung zwischen den Schiffbrüchigen. Die beiden lernen, miteinander zu leben.
Es gibt Geschichten, die nur das Kino erzählen kann: solche, die sich über die Bilder erschließen und nicht über Dialoge bewegt werden. Das ist einer von diesen sagenhaften, unvergesslichen Filmen, die intensiv wirken und sich nachhaltig in die Netzhaut einbrennen.
Den Bestseller von Yann Martel habe ich nicht gelesen. Für viele ist es ein Kultroman, den man nicht verfilmen kann. Das muss man so akzeptieren. Die faszinierenden, atemberaubenden Bilder des Films lassen sich demgegenüber nicht mit Worten beschreiben.
Den Film muss man SEHEN, evtl. zwei- oder dreimal und nach Möglichkeit in 3D.