Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Gangster Squard

von Ruben Fleischer – USA 2012 – 110 Min.

1949 in Los Angeles. Ein skrupelloser Gangsterboss beherrscht die Stadt und führt die illegalen Geschäfte an: Drogen, Waffenhandel und Prostitution. Eine üble Schlägertruppe schützt ihn und sein Einfluss reicht bis in Politik und Polizei hinein. Doch dann rauft sich eine kleine Einheit von Außenseitern des LAPD zusammen, um ihn zu stoppen...

Eigentlich das klassische Muster des Gangsterfilms, der nicht von der Logik her sondern von der Dramaturgie des Genres lebt. Dieses Film hat man schon oft gesehen: „The Untouchables“ von Brian De Palma bis zu „The Blue Dahlia“ von George Marshall (1946) und „The Black Dahlia“ von Brian De Palma (2006). Das muss aber kein Nachteil sein. Es drängen sich nur jede Mange Vergleiche auf; beispielsweise ist es überaus reizvoll, den Typ und die Rollen-Charaktere von Alan Ladd und Ryan Gosling gegenüber zu stellen und zu vergleichen. Was stört ist allerdings die zu aufdringlich dröhnende Musik und die endlose Ballerei, die nur dazu dient, die technischen Möglichkeiten zu präsentieren. Der Handlung erweist die Ohrenfolter der Zuschauer jedenfalls keinen Dienst.