Porträt Horst Schäfer
Wertung: nicht zu empfehlen

Der Teufelsgeiger

von Bernard Rose – D/Österreich 2012 – 122 Min.

Eine deutsch-österreichische Koproduktion in bewährter Ufa-Tradition. Künstlerverehrung wie gehabt. Erzählt wird das Leben des von zahlreichen Skandalen und dunklen Geheimnissen umwitterten Teufelsgeigers Paganini auf der Höhe seiner Kunst.

Ca. 15 Beteiligte an der Erstellung eines Euro-Puddings; div. Fördergremien eingeschlossen. Zur besseren Vermarktung ihres Namens sind auch David Garrett (Hauptrolle) und Veronica Ferres (Nebenrolle) daran beteiligt. Viele Köche verderben den Brei bzw. die ästhetische und dramaturgische Qualität des Films über einen Abschnitt der Biografie des Teufelsgeigers Niccolò Paganini – gespielt von dem Geigenvirtuosen David Garrett. Ein Film über einen Pop-Star der ersten Stunde. Der Geigenspieler Garrett kann spielen, der Schauspieler Garrett leider nicht. Und so ist es wohl sinnvoller, das Geld für die Kinokarte zu sparen und es dafür als nachhaltiges Erlebnis in die CD „Stargeiger trifft Teufelsgeiger“ zu investieren. Oder aber sich Ken Russel-Filme auf DVD anzusehen.