Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

47 Ronin

von Carl Rinsch – USA 2013 – 119 Min.

Die historisch verbürgte, legendäre Geschichte der entehrten „47 Ronin“ (= herrenlose Samurai) hat ihren Ursprung im frühen 18. Jahrhundert, als 47 ehrenhafte Samurai den frühen Tod ihres Herrn rächten. Ein verräterischer Lehnsherr hatte sie in die Verbannung getrieben und die Ronin/Samurai wollten ihre Ehre und die ihres Volkes wieder herstellen. Das ist der Ausgangspunkt von etlichen Filmen und TV-Bearbeitungen. Und nun eine Produktion als Summe aller opulent ausgestatteten Breitwand-Epen, in der monumentales Hollywood-Kino mit fernöstlicher Kampfästhetik kombiniert wird. Keanu Reeves und eine ausgewählte Besetzung japanischer Superstars garantieren die erforderliche Aufmerksamkeit für einen 3D-Film mit atemberaubenden Landschaften und gewaltigen Schlachten. Auch wenn man schon einige vergleichbare Samurai-Filme gesehen hat, wird hier die Neugier auf faszinierende visuelle Effekte voll befriedigt.