Escobar – Paradise Lost
von Andrea di Stefano – F/B/S/Panama 2014 – 114 Min.
Der junge Kanadier Nick will gemeinsam mit seinem Bruder an der kolumbianischen Küste eine eigene Surfschule aufbauen. Er verliebt sich in Maria; doch die ist ausgerechnet eine Nichte des berüchtigten kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar. Ohne es richtig zu wollen, wird Nick zu einem Familienmitglied – mit allen Rechten und Pflichten. Mehr und mehr lässt sich Nick n die schmutzigen Machenschaften des Medellin-Kartells verstricken. Escobar führt einen blutigen Kampf gegen die kolumbianische Regierung und verlangt von Nick eine folgenschwere, tödliche Entscheidung.
Der Film verknüpft die Geschichte des jungen Aussteigers geschickt mit teilweise fiktiven Elementen aus dem Leben von Pablo Escobar – der einerseits alles für seine Familie tut, andererseits aber auch ein rücksichtsloser, brutaler Killer ist. Eine hervorragende Rolle für Benicio del Toro in einem packenden Thriller, der mit einem hervorragenden Darsteller-Ensemble, außergewöhnlichen Schauplätzen und mit einer elektrisierenden Atmosphäre aufwartet.