Everest
von Baltasar Kormákur – GB/USA 2015 – 122 Min.
Der Film zeigt das tragische Ende der Everest-Expedition im Mai 1996, die acht Bergsteigern das Leben kostete. Die Ursachen sind in dem risikoreichen Vorgehen zweier konkurrierenden Gruppen und in einem katastrophalen Unwetter begründet. Die Vorlage dieses Überlebenskampfes bildete ein dokumentarischer Roman.
Für einen Film ist es nicht leicht, aus der Melange von atemberaubender Natur und diversen Menschen-Ensembles eine dramaturgisch nachvollziehbare Handlungslinie zu finden. Aus den meist vermummten Darstellern ragt keine Identifikationsfigur hervor, die zum emotionalen Nachempfinden einlädt. Die Männer (Jake Gyllenhaal Jason Clarke, Josh Brolin und die anderen sind die Helden, die Frauen (Keira Kneightley, Robin Wright und die anderen) dienen als ihre Telefonpartnerinnen. Das Ganze wird im 3-D-Format präsentiert, was dem Geschehen aber keine zusätzliche Dimension ermöglicht.