Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Black Mass

von Scott Cooper – USA 2015 – 123 Min.

South Boston in den 1970er-Jahren. FBI Agent John Connolly überredet den irischstämmigen Gangster Jimmy „Whitey“ Bulger, mit dem FBI zusammenzuarbeiten, um einen gemeinsamen Feind zu eliminieren: die italienische Mafia. Diese unselige Partnerschaft gerät schnell außer Kontrolle, sodass Whitey sich einer Verurteilung entziehen und seine Macht sogar stärken kann. Es gelingt ihm, sich als einer der skrupellosesten und einflussreichsten Gangster in der Geschichte von Boston behaupten. Bei seinen Morden und Erpressungen kann er sich auf die Loyalität seines Bruders Bill verlassen, der zum Senator aufgestiegen ist. Am Ende fliegt die Kumpanei zwischen Politik und Kriminalität auf und Whiteys Männer sagen gegen ihn aus.

Die Story vom Aufstieg und Fall eines Gangsterbosses wurde im amerikanischen Kino schon oft erzählt. Johnny Depp kann der Hauptrolle (leider) keine neuen, überraschenden Facetten verleihen – auch wenn er hier wieder einmal mehr seiner Lust zur Maske nachkommen kann.