Erlösung
von Hans Peter Moland – DK 2016 – 112 Min.
Nach „Erbarmen“ (2013) und „Schändung“ (2014) nun die dritte Folge mit den Ermittlern des dänischen Sonderdezernats, das sich mit unaufgeklärten Verbrechen beschäftigt. Die Kriminalromane des Vielschreibers Jussi Adler Olsen verkaufen sich weltweit ausgezeichnet; die bisherigen Verfilmungen konnten da nicht ganz mithalten.
Diesmal startet die Handlung mit einer Flaschenpost, die offensichtlich die letzten Lebenszeichen zweier Jungen enthält, die vor Jahren entführt wurden. Eine besondere Rolle kommt dabei einem in seiner Kindheit traumatisierten Soziopathen zu, der sich zwischen religiösen Motiven und krimineller Erpressung austobt.
Diese Schwedenkrimis laufen sich wund. „Erlösung“ hat vor allem nicht das Format für die Kinoleinwand, da man deutlich erkennt, welche Handlungslücken, Anschlußfehler und Ungereimtheiten der Film enthält. Eher etwas für den nachmitternächtlichen TV-Konsum für die Kenner des Romans, die sich ein paar (überflüssige) Bilder gönnen möchten.