Girl on the Train
von Tate Taylor – USA 2016 – 105 Min.
Nach ihrer Scheidung ist Rachel am Boden zerstört. Obwohl sie ihren Job verloren hat, fährt sie jeden Tag mit dem Zug zur Arbeit und jedes Mal hält der Pendlerzug am selben Streckenabschnitt. In einem Haus an dieser Bahnstrecke beobachtet Rachel ein Pärchen. Die beiden, Megan und Scott, scheinen ein perfektes Leben zu führen, das sich Rachel detailreich in ihren Tagträumen ausmalt. Bis sie eines Tages eine schockierende Beobachtung macht und sich bald darauf immer tiefer in ein gefährliches Netz aus Lügen und Fantasien verstrickt. Denn ein paar Häuser weiter lebt ihr Ex-Ehemann mit seiner neuen Lebensgefährtin. Und als Megan plötzlich vermisst wird und von einem Verbrechen ausgegangen werden muss, will Rachel dem Mörder auf die Spur kommen.
Mit perfektem Timing und der hervorragenden Hauptdarstellerin Emily Blunt ist hier die perfekte Adaption eines international erfolgreichen Thriller-Bestellers gelungen. Früher wäre das ein Filmklassiker von Hitchcock nach einer Vorlage von Highsmith gewesen. Allerdings in Schwarzweiß und ohne verwuselte Rückblenden und irritierende Schnitte.