Soy Nero
von Rafi Pits – D,F,Mexiko 2016 – 118 Min.
Es geht um den jungen Mexikaner Nero, der in Kalifornien aufwuchs, dann aber nach Mexiko angeschoben wurde, da er keine Aufenthaltsgenehmigung bekam. Seine einzige Chance, in den USA zu leben, besteht in dem sogenannten Dream Act. Dazu muss der es schaffen, die schwerbewachte Grenze zu überwinden, um als ein Green-Card-Soldat für die USA in den Krieg zu ziehen. Nero wagt die lebensgefährliche Aktion und erreicht sein Ziel. Dann steht er nun als vollausgerüsteter G.I. irgendwo in der arabischen Wüste an einem Grenzposten und muss nun seinerseits verhindern, dass dieser illegal überschritten wird. Es kommt zu einem Gefecht und Nero bleibt allein und orientierungslos in der Wüste zurück.
Der Film beschränkt sich auf das Wesentliche und verzichtet auf überflüssiges Beiwerk. Er konzentriert sich auf die Emotionen seines Protagonisten, der alles über sich ergehen lässt, um ein Ziel zu erreichen, das er mittlerweile aus den Augen verloren hat.
Die grandiosen Kamerabilder, die aus der kleinen Story einen großen Kino-Film machen, entschädigen für einige Schwachstellen des Drehbuches, die der Logik des Geschehens entgegenstehen.