Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Isle of Dogs – Ataris Reise

von Wes Anderson – USA 2017 – 101 Min.

Als in der Metropole Megasaki City eine Hundeseuche ausbricht, nutzt der korrupte, katzenliebende Bürgermeister die Chance, um alle Hunde der Stadt auf eine naheliegende Müllinsel zu verbannen. Nur sein Pflegesohn, der 12-jährige Atari, nimmt das nicht einfach so hin und fliegt nach Trash Island, um seinen geliebten Bodyguard-Hund Spots zurückzuholen. Dort freundet er sich mit einem Rudel streunender Mischlingshunde an und bricht gemeinsam mit seinen neugewonnenen, zotteligen Freunden zu einer epischen Abenteuerreise auf, die das Schicksal und die Zukunft der ganzen Präfektur entscheiden wird.

Wes Anderson erhielt bei der diesjährigen Berlinale den Silbernen Bären für die Beste Regie.

Sein Film ist eine “düster-dystopische Satire mit Anleihen beim Film noir, Samurai-Epen und klassischen Monsterfilmen, gespickt mit dem für Anderson typischen staubtrockenen Humor.“ (Fantasy Film Fest 2018).