Porträt Horst Schäfer
Wertung: kann man sich ansehen

A Rainy Day In New York

von Woody Allen – USA 2018 – 92 Min.

Eigentlich sollte es für das junge College Paar Ashleigh und Gatsby nur ein romantisches Wochenende in New York werden. Während Gatsby seiner Freundin seine Heimatstadt zeigen möchte, hat Ashleigh den Auftrag, für die College-Zeitung den berühmten Regisseur Roland Polland zu interviewen. Dieser lädt sie zu einem Screening seines neuen Films ein, an dem auch sein Drehbuchschreiber und der umschwärmte Filmstar Francisco Vega teilnehmen. Alle drei baggern sie an. Gatsby besucht alte Bekannte, u.a. trifft er die reizende Chan, die jüngere Schwester einer Ex-Freundin. Seine Mutter gibt eine große Party. Da Asheigh unterwegs ist, nimmt Gatsby an ihrer Stelle ein „Escort“-Girl mit, was aber nicht unbemerkt bleibt.

Eine typische Woody Allen-Komödie mit den bekannten und bewährten Schauplätzen in New York. Doch Witz und Charme halten sich in Grenzen; die Handlung ist vorhersehbar und die Gags sind schlapp. Gatsby ist der einzige junge Mann, alle anderen sind alte Säcke, umgeben von attraktiven jungen Frauen. Die Reichen und Schönen bleiben unter sich.

Der Film hatte infolge der „Me Too“-Debatte etliche Startschwierigkeiten. Man muss ihn auch nicht unbedingt auf der Leinwand sehen.