Der Befreier
von Grzegorz Jonkaijtys – USA/Polen 2020 – 4 x 50 Min. – netflix
Nach authentischen Begebenheiten wird hier die Geschichte des amerikanischen Soldaten Felix L. Sparks erzählt. Er und seine Infanterie-Einheit stehen im Focus eines der blutigsten Feldzüge des Zweiten Weltkrieges; von Italien über Frankreich und Aschaffenburg bis nach Dachau. Dank Tapferkeit, Männlichkeit, Ehre und Pflichtbewusstsein kehrt Sparks als Held zurück. Ein Großteil seiner Männer kam dabei auf tragische Weise zum Leben.
Was diesen Film von anderen seines Genres unterscheidet ist die Herkunft seiner Einheit, die sich überwiegend aus Cowboys, amerikanischen Ureinwohnern und mexikanischen Einwanderern zusammensetzt. Unter normalen Umständen wären sie das Ziel von Diskriminierungen. Gemeinsam kämpften sie sich hier durch ganz Europa und sind am Ende über 500 Tage im Einsatz. Ihre letzte Operation ist die Beteiligung an der Befreiung des Konzentrationslagers in Dachau.
Es ist die erste Serie, die mit der Trioscope-Technologie produziert wurde, in der eine neue Animationstechnologie Realverfilmung und Computeranimation kombiniert. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, kann der Wirkung des Films aber keine neue Qualität verleihen.