The Last Stand
von Kim Jee-woon – USA 2012 – 122 Min.
Arnie is back! Und das beeindruckend und furios. Er spielt einen ehemaligen Cop des LAPD, der nun als Sheriff in einem verschlafenen Grenzstädtchen an der mexikanischen Grenze eine beschauliche Zeit erlebt. Das ändert sich, als ein berüchtigter Drogenboss aus einem FBI-Gefängnistransport entkommen kann und mit Mitgliedern seiner schwer bewaffneten Gangstertruppe in Richtung mexikanische Grenze flieht. Und dort trifft er auf einen Sheriff, der sich – unterstützt von wenigen unausgebildeten Helfern – ihm entgegenstellt und ihn aufhalten will. Eine Paraderolle für einen abgehangenen, wortkargen Schwarzenegger, der noch einmal draufhaut wie in alten Zeiten und mit leichter Ironie seinem Job nachkommt. In diesem hochkarätig besetzten Film (u.a. noch Forest Whitaker und Peter Stormare) wird viel Material vernichtet. Die Autoindustrie in Detroit kann nachrüsten.
Inszeniert wurde „The Last Stand“ von dem koreanischen Action-Regisseur Kim Jee-Woon wie ein klassischer Western. Die Pferde wurden Autos ausgetauscht, die Colts gegen schwere Kaliber. Ansonsten hat sich nichts verändert – auch nicht das finale Duell Mann gegen Mann. Aber sehen sollte man Arnies Rückkehr auf die Leinwand auf jeden Fall.