Inuk
von Mike Magidson - Grönland/Frankreich 2010 - 90 Min.
Sozialarbeiterfilm in der Machart der 80er-Jahre. Gutgemeint, aber wirkungslos - auch in filmischer Hinsicht. Der junge Inuk findet in der grönländischen Hauptstadt Nuuk keinen rechten Halt und ist ein Fall für die Jugendbehörde. Er wird zur Bewährung in den hohen Norden geschickt, wo er durch den wortkargen Eisbären-Jäger Ikuma umgemodelt wird. Inuk hat keinen Vater mehr; Ikuma hat seinen Sohn verloren. Welch gute Fügung des Schicksals. Eine schlichte, vorhersehbare Story - leider auch wenig aufschlussreich über die Lebensbedingungen und Alltagsrealität im Hohen Norden.