Layla Fourie
von Pia Marais – D/Südafrika/F/NL 2013 – 105 Min.
Layla Fourie ist eine schwarze Südafrikanerin, die ihren kleinen Sohn Kane in Johannesburg alleine groß zieht. Mit der Hoffnung auf ein besseres Leben, nimmt sie einen neuen Job an, der sie in ein fernes Casino führt. Kane begleitet sie. Auf dem Weg dorthin überfährt Layla nachts versehentlich einen weißen Mann. Aus Angst vor den Folgen, entscheidet sie sich dafür, den Unfall zu vertuschen. Das führt zu verhängnisvollen Konsequenzen. Bald hat sich ein dichtes Netz aus Lügen und Täuschungen um Layla und Kane gesponnen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis es reißt.
Was den Film sehenswert macht, ist in erster Linie das Ambiente, die Atmosphäre und das Personal. Rayna Campbell und Rapula Hendricks als Layla und Kane sind die alles überragenden Protagonisten in einem Handlungsgestrüpp, da wie an einem Reißbrett konstruiert wirkt und die Protagonisten erdrückt. Filmhandlungen folgen nicht der Logik der Wahrscheinlichkeit, sondern dem Drehbuch. Bei den vielen Fördergremien, die den Film finanziert haben, hätte trotzdem mal jemand genauer hinschauen müssen. Schade.