Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Elysium

von Neill Blomkamp – USA 2013 – 100 Min.

Ein atemberaubender SF-Film mit unmittelbaren Bezügen und direkten Verweisen auf unsere aktuelle Gegenwart: Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Masse und Elite, die Abtrennung von Wohnräumen für die Privilegierten und Anti-Immigrationsgesetze für den Rest der Bevölkerung. Auf der Erde sterben die Menschen wie die Fliegen, in einer Raumstation ist die Medizin soweit fortgeschritten, dass jede Krankheit sofort geheilt werden kann.

Die Handlung spielt im Jahr 2154. Die Menschheit ist in zwei Klassen aufgeteilt: Die wenigen Reichen, die in einer gigantischen, luxuriösen Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der vollkommen ruinierten, überbevölkerten Erde dahinvegetiert. Bis sich der vorbestrafte, von radioaktiver Strahlung betroffene Arbeiter Max (Matt Damon) gezwungen sieht, sein Leben zu retten und in den Krieg gegen die anhaltende soziale Ungerechtigkeit zu ziehen. Seine Gegenspielerin ist die Verteidigungsministerin Rhodes; eine politische Hardlinerin, die von Jodie Foster gespielt wird und die hier ausnahmsweise einmal die „Böse“ ist.

Ein Film mit vielen Schauwerten (Design, Action etc.), aber auch von einer gewissen Nachhaltigkeit.