Lost Place
von Thorsten Klein – D 2013 – 101 Min.
Vier Jugendliche bei einer Geocache-Schatzsuche in Pfälzer Wald. Sie finden einen gespenstisch verlassenen Campingplatz. Merkwürdige Dinge geschehen. Sie stoßen auf die Überreste einer Militär-Anlage, deren Zutritt streng verboten ist. Und schon bald gibt es die ersten Opfer...
Ein Film wie ein gutfinanzierter, ambitionierter Filmhochschul-Abschluss. Handwerklich überzeugend, genregetreu und auf Wirkung kalkuliert. Eine Beweisführung des Gelernten im Hinblick auf Regie, Kameraführung, Musik, Ausstattung und Visual Effects bis hin zu 3D. Leider hat man dabei vergessen, dass ein Film auch eine Story, eine Handlung, braucht. Hier wird nur behauptet und nichts bewiesen. Die Logik hat sich irgendwie in den tiefen Wäldern und im Labyrinth einer Militäranlage verirrt und verwirrt. Spannung kommt nicht auf. Der Versuch, einen Treffer zu landen, wie es seinerzeit mit „The Blair Witch Project“ gelungen ist, ist missglückt. Nun; Schwamm drüber und auf den nächsten Film warten. Immerhin: aus Fehlern kann man lernen.