Machete Kills
von Robert Rodriguez – USA 2013 – 107 Min.
Man muss ihn schön mögen, um seine Filme zu ertragen: Danny Trejo, der stoische Kraftprotz mit der Hack-Fresse. Die Handlung ist nebensächlich. Hier geht es wieder einmal mehr darum, die Welt (oder einzelne Teile davon) zu retten, da ein mexikanischer Kartellboss die US-Hauptstadt mit einer Nuklearrakete bedroht. Und dann gibt es noch einen exzentrischen Waffendealer mit Allmachtsphantasien. Rodriguez und sein Team spielfreudiger Superstars machen daraus eine Story mit atemberaubendem Tempo und überbordenden Einfällen. Die Geschichte der B-Pictures wird gnadenlos geplündert und selbstironisch verwurstet. Wer diesen Film gesehen hat, der hat einen ausreichenden Vorrat an Action, Gags, Sex und Explosionen, die für ein Jahr reichen – bis zum nächsten Auftritt von Machete: „Machete in Space“. Versprochen!?