Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Saving Mr. Banks

von John Lee Hancock – USA 2013 – 125 Min.

Ein Film über die (noch) großen Zeiten Hollywoods und des Disney-Studios. Anfang der 1960er Jahre. Walt Disney (Tom Hanks) bemühte sich lange Zeit vergeblich um die Rechte an „Mary Poppins“, doch die australisch-britische Autorin P. L. Travers (Emma Thompson) sträubte sich hartnäckig. Als die finanziellen Mittel ihres Bestsellers langsam zur Neige gehen, willigt die Schriftstellerin ein, Walt Disneys Einladung nach Los Angeles anzunehmen. Und hier treffen zwei Welten aufeinander und es dauert lange, bis die Autorin den Vertrag unterzeichnet.

Der Film ist eine Hommage an Disney und Travers. Mit totaler Charme-Offensive gelingt des dem Erfolgsproduzenten, die sperrige und zickige Britin für sich und das Filmprojekt einzunehmen. Und da es sich hier um eine Produktion der Walt Disney Company handelt, wird dem großen Meister devot alle Ehre und Respekt erwiesen. Im Mittelpunkt des Films steht jedoch Emma Thompson, der die Wandlung der spröden Britin zu einem Mitglied der Disney-Familie emotional überzeugend gelingt. Sehr schön anzuschauen ist auch die Zeitreise zurück ins Innere der Traumfabrik.