Porträt Horst Schäfer
Wertung: hervorragend

Grand Budapest Hotel

von Wes Anderson – USA 2014 – 100 Min.

Der Eröffnungsfilm der Berlinale – nach Ansicht einiger Kritiker der beste seit Jahren. Stimmt. Wes Andersen erzählt in seinem unverwechselbaren Stil die Lebensgeschichte des legendären Concierge eines berühmten osteuropäischen Hotels und seinem Hotelpagen und Protegé. Zur Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, als Europa sich im dramatischen Umbruch befindet, schweißen die Turbulenzen und Abenteuer um den Diebstahl eines wertvollen Renaissance-Gemäldes und der Streit um ein großes Familienvermögen die beiden unweigerlich zusammen. Wie bei den Puppen in der Puppe hält hier jede Geschichte noch eine neue bereit. Glänzend erzählt und ideenreich umgesetzt. Und dazu noch ein Starensemble ungeahnten Formats. Man hat den Eindruck, die Hollywood-Größen haben gemeinsam einen Europa-Trip unternommen und sich dabei glänzend amüsiert.