Lucy
von Luc Besson – USA 2014 – 89 Min.
Die US-Studentin Lucy macht Party in Taipeh. Sie wird von einem Zufallsbekannten dazu gedrängt, einem mysteriösen koreanischen Bandenchef einen Koffer zu übergeben. Bei der Übergabe geht einiges schief und es gibt die ersten Toten. Lucy wird brutal zusammengeschlagen und soll eine neuartige Superdroge nach Europa schmuggeln. Das Päckchen wird ihr gegen ihren Willen in ihrem Bauch implantiert. Bei einem Kampf gegen einen ihrer Gegner löst sich das Päckchen auf und setzt ungeahnte Kräfte frei. Lucy entwickelt übermenschliche Fähigkeiten und fortan gleicht die Handlung des Films einem einzigartigen Drogentrip: ein Farbenrausch, eine Montage aus Bildern von Zeit und Raum, schnelle Schnitte, hektischer Sound etc. Besson und seine Protagonistin Scarlett Johansson fahren alles auf, was technisch machbar ist. Nur Morgan Freeman als besonnener Hirnforscher sorgt für einige ruhige Momente. Wem so etwas gefällt und dafür auf logische Abfolgen des Geschehens verzichtet, der ist hier bestens bedient.