Jimmy’s Hall
von Ken Loach – Irland 2014 – 109 Min.
Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. Er spielt In Irland der 1930er Jahre. Im Mittelpunkt steht Jimmy, der in einer abgelegenen Gegend eine Gemeindehalle aufgebaut hat, die sich zum Mittelpunkt des Ortes entwickelte, was weder der Obrigkeit noch der Kirche in den Kram passte. Jimmy muss sich ins amerikanische Exil flüchten und kehrt zehn Jahre später wieder zurück. Auf Drängen seiner alten Freunde und Bekannten baut er erneut ein Zentrum auf. U.a. hat er Platten aus den Staaten mitgebracht und bringt den Leuten neue Musik und neue Tänze bei. Schon bald schreiten seine alten Feinde ein und machen ihm das Leben schwer. Dabei scheuen sie auch vor Gewaltakten nicht zurück. Und Jimmy muss erneut das Land verlassen. Loach entwirft ein beklemmend dichtes Porträt eines Ortes, der stellvertretend für viele vergleichbare Vorkommnisse in Irland seht. Vergleichbar mit den Filmen von John Ford entwickelt sich Loach zu einem Chronisten der Geschichte seines Landes.