Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Interstellar

von Christopher Nolan – USA 2014 – 170 Min.

Ein akzeptabler Versuch, nach „2001“ eine neue Dimension zu visualisieren. In den SF-Romanen lassen sich ungeahnte Räume und Zeiten gut beschreiben, da sie nicht überprüft werden können. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer so etwas allerdings auf der Leinwand zeigt, legt sich fest. Und das ist hier durchaus gelungen: Räume, Zeiten und Zeitreisen miteinander zu verbinden: Da auf der Erde alle Vorräte bald aufgebraucht sind, müssen neue Lebensräume jenseits unserer Galaxie gesucht werden. Ein Film mit viel Atmosphäre, gut besetzt und anspannend inszeniert. Mehr sollte man vor dem Kinobesuch nicht verraten. Es lohnt sich, drei Stunden im Kino zu verbringen. Vorausgesetzt ist allerdings eine hervorragende technische Präsentation in Wort, Bild und Ton.