Sex & Crime
von Paul Florian Müller – D 2016 – 82 Min.
Vier Personen – ein Schriftsteller, seine Ehefrau, sein Freund und eine Kellnerin – verwickeln sich gegenseitig in ein Mordkomplott mit falschen und echten Leichen. Eine Handlungskonstruktion, der es an Witz und Charme fehlt. Wer sich an einen solchen Stoff herantraut, der muss etwas von Timing verstehen und sich auf ein dialogsicheres Drehbuch verlassen können. In dieser „blutigen Beziehungskomödie“ fehlten alle Voraussetzungen. Schade um die Qualität der Hauptdarsteller, die völlig unter Wert verramscht werden.
Die Weydemann Bros-Produktion hat sich der „Vision eines gleichermaßen politischen und unterhaltsamen Kinos“ verschrieben. Hier bewegt sie sich völlig außerhalb der Spur – und KINO ist das auf gar keinen Fall. Es fehlen auch die Bilder für eine Leinwand!