Porträt Horst Schäfer
Wertung: kann man sich ansehen

Der junge Karl Marx

von Raoul Peck – D/D/B 2016 – 118 Min.

Ein Film über die bewegte Jugendzeit zweier Männer, die man als historische Figuren kennt. Die Handlung beginnt in Paris im Jahre 1844, am Vorabend der industriellen Revolution, und endet mit dem Kommunistischen Manifest. Die Zeit danach und die Folgen werden nicht thematisiert. Hier steht die Freundschaft zwischen Marx und Engels im Mittelpunkt, ergänzt um den Einfluss von Jenny Marx auf das Denken und Handeln der beiden Geistesgrößen. Ein Porträt der Zeit und der Menschen wie in TV-Geschichtsserien. Von dem revolutionärem Atem ist nichts zu spüren. Der Film, bleibt auf Distanz, verheddert sich in wechselnden Schauplätzen und dem Arrangement von Protagonisten, die schemenhaft skizziert werden.