Tour de France
von Rachid Djaidani – F 2016 – 95 Min.
Ein Rap-Star, der sich wegen eines Streits mit einer rivalisierenden Gang aus Paris absetzen muss, verdingt sich als Chauffeur bei einem schlechtgelaunten Hobbykünstler. Es geht darum, den Spuren eines Landschaftsmalers zu folgen, um von dessen Hafen-Gemälden eigene Versionen anzufertigen. Die beiden unterschiedlichen Charaktere nähern sich einander an – wie auch nicht anders zu erwarten. Aber diese Partnerschaft ist ohne Charme und Witz arrangiert und überzeugt nicht. Müde Scherze und verbrauchte Klischees über aufgeschlossene Muslim und reaktionäre Franzosen. Ein mehr als übergewichtiger Depardieu schleppt sich durch die Handlung. „Tour de Qual“ wäre der passende Titel.