Das Gesetz der Familie
von Adam Smith – GB 2016 – 99 Min.
Seit Generationen leben die Familienmitglieder des berüchtigten Cutler-Clans als Outlaws in
Gloucestershire in England. Was sie zum Leben brauchen, stehlen sie von den reichen Bewohnern der Gegend und haben einen Mordsspaß dabei, die lokale Polizei an der Nase herumzuführen und fordern sie zu rasanten Verfolgungsjagden heraus. Chad bewundert seinen Vater, Clan-Oberhaupt Colby, dafür ein Freigeist zu sein und sein Leben in absoluter Unabhängigkeit verbracht zu haben. Doch ihre Unabhängigkeit hat ihren Preis. Chads Frau besteht darauf, die Kinder zur Schule zu schicken; Colby ist dagegen. Chad hängt dazwischen. Die Polizei liegt stets auf der Lauer, in der Gruppe herrscht Chaos und das Geld ist immer knapp. Als ein vielversprechender Einbruch ansteht, muss Chad sich entscheiden, ob er sein vorbestimmtes Erbe antritt oder ein eigenes Leben beginnt.
Adam Smith möchte mit seinem Film auf eine Familie von Outlaws aufmerksam machen, die sich jenseits jeglicher Gesellschaft befinden. Sympathieträger und Identifikationsfiguren für die emotionale Bindung sind dabei Michael Fassbender als Chad und Brendan Gleeson als Colby.
Der vitale Gleeson hat dabei als Vaterfigur den zentralen Part, wobei hingegen Fassbender vielleicht etwas zu smart für den aufbegehrenden Sohn ist.