Halloween
von David Gordon Green – USA 2018 – 109 Min.
„Halloween“ von John Carpenter aus dem Jahre 1978 ist exemplarisches Genre-Kino, das zu vielen mehr oder weniger gelungenen Horrorfilmen inspirierte. Der geisteskranke Psychopath Michael Myers, der in der Halloween-Nacht sein Unwesen treibt und junge Menschen ermordet, überlebte bislang sieben Sequels. Zwanzig Jahre nach dem ersten Film begegnete Jungstar Jamie Lee Curtis als mittlerweile erwachsene Laurie in „Halloween H20“ (USA 1998, R: Steve Miner) erneut ihrem Erzfeind. Und nun sind wieder zwanzig Jahre vergangen und erneut treffen sie aufeinander. Myers ist nicht tot, sondern lebt in einer psychiatrischen Anstalt in Haft. Als die Insassen verlegt werden sollen, verunglückt der Gefangentransporter und der blutrünstige Psychopath kann fliehen. Er macht sich auf den Weg nach Haddonfield und der entsetzliche Alptraum beginnt für die Bewohner aufs Neue. Nur Laurie ist vorbereitet, sich dem personifizierten Bösen entgegenzustellen.
Da in dieser Handlungskonstruktion bereits Raum ist für neue Charaktere wie Lauries Tochter Karen und Enkelin Allyson ist es durchaus denkbar, dass in zwanzig Jahren ein (schein-)toter Myers erneute Haddonfield heimsucht. Diesmal aber ist es ein Wiedersehen mit der großartigen Jamie Lee Curtis, die alle und alles an die Wand spielt und spektakuäre Auftritte hat.