Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Hidden Agenda

von Molly Hartleb –Schweden/D – zdf-neo - 8 Folgen a’ 50 Min.

Zwei extrem unterschiedliche Milieus treffen aufeinander: Die ehrgeizige Anwältin Emily, die in einer Stockholmer Anwaltskanzlei Karriere machen will, und der introvertierte Ex-Häftling Teddy, der ein neues Leben beginnen möchte, sich aber von seinem alten nicht befreien kann. Die Wege der beiden Protagonisten kreuzen sich als Philip, der Juniorchef und Erbe des elitären Familienkonzerns, entführt wird. Die Motive bleiben zunächst unklar. Aus unterschiedlichen Positionen heraus machen sich Emily und Teddy auf, die Hintergründe herauszufinden und Philip aufzuspüren. Die luxuriöse Welt der Stockholmer Finanzwelt und das Milieu der organisierten Bandenkriminalität in den Problemvierteln am Rande der schwedischen Metropole prallen frontal aufeinander.

„Hidden Agenda“ – Intrigen und Hinterhalt – ist konzentriert inszeniert. Mit hervorragenden Darstellern in den beiden Hauptrollen und mit einer Kamera, die vergessen lässt, dass es sich um einen TV-Mehrteiler und nicht um einen Leinwand-Thriller handelt. Lediglich in der Zeichnung der beiden unterschiedlichen sozialen Welten hätte man auf einige gängige Klischees verzichten können.