Unsichtbare Stadt
von Carlos Salhanha – Brasilien 2020 – 7 x 40 Min. – netflix
Im Mittelpunkt der Handlung steht der Polizist und Umweltschützer Eric. Seine Ehefrau Gabriela ist Anthropologin und setzt sich dafür ein, das der Wald um den Ort Toré ein Reservat wird. Doch Bodenspekulanten wollen das mit allen Mitteln verhindern und die Dorfbewohner vertreiben. Bei einer ihrer Feiern bricht plötzlich ein gewaltiges Feuer aus, Bei dem Versuch, ihre Tochter Luna vor den Flammen zu retten, kommt Gabriela um, das Mädchen bleibt unversehrt. Eric möchte die Umstände ihres Todes genauer ermitteln, wird jedoch von seinem Chef daran gehindert. Er recherchiert auf eigene Faust die Hintergründe und stößt dabei auf mythische Wesen die sich zwischen einem Dasein als Mensch und als Tier hin und her bewegen können. Eric muss sich den Herausforderungen stellen und gerät dabei in lebensgefährliche Situationen. Er erkennt, dass seine Tochter Luna dabei eine wesentliche Rolle spielt.
Die Mystery-Serie mit hochkarätigen Schauwerten erzählt zwei übereinander geschichtete Geschehen, wobei im Grunde genommen nichts erklärt, sondern nur behauptet wird. Optisch reizvoll das Ensemble mit der Natur verbundener Figuren und das Ambiente aus Erde und Wasser, Feuer und Luft. Hier nicht nur als bildgewaltige Kulisse, sondern als eigenwillige Handlungselemente.