Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Netflix

Tragic Jungle

von Yulene Olaizola – Mexiko/Frankreich/Kolumbien 2020 – 96 Min. netflix

Ein mexikanisches Drama, das tief in die Mythenwelt der Maya führt; angesiedelt im grünen Niemandsland an der Grenze zwischen Mexiko und Belize in den 1920er Jahren. Eine Gruppe von Mexikanern zapft aus den Bäumen im Urwald Cicle, eine zähflüssige Substanz, die bereits von den Maya als Kaugummi genutzt wurde. Plötzlich stoßen die Männer auf eine bewusstlose junge Frau und bringen sie in ihr Camp Die Anwesenheit der mysteriösen Fremden führt zu Spannungen unter den Arbeitern und beflügelt ihre Fantasien. Sie ist auf der Flucht, weil sie sich nicht mit einem englischen Großgrundbesitzer verheiraten lassen will und wird von den Häschern ihres Zukünftigen verfolgt. Die Arbeiter verfallen ihrem Bann und merken zu spät, dass sie Xtabay geweckt haben, eine Maya-Dämonin, die im Herzen des Dschungels lauert.

Der von einem Roman von Rafael Bernal inspirierte Dschungel-Western bringt anthropologische und mythologische Elemente in Einklang und verlässt sich dabei weniger auf die Dialoge, sondern mehr auf die aussagestarken und beeindruckenden Bilder der Protagonisten in einem faszinierenden Ambiente.

Um die Hintergründe und Handlung des Films besser zu verstehen ist es sinnvoll, sich zuvor bei WikipediA über die Legende und Symbole der Dämonin Xtabay zu informieren.