Dune
von Denis Villeneuve – Kanada/Ungarn/USA 2021 – 155 Min.
Ein weiterer Versuch, den gleichnamigen Science-Fiktion-Bestseller von Frank Herbert für die große Leinwand zu adaptieren. Im Mittelpunkt einer actiongeladenen Handlung steht der brillante junge Held Paul Atreides, dem das Schicksal eine Rolle vorherbestimmt hat, von der er niemals geträumt hatte. Um die Zukunft seiner Familie und seines gesamten Volkes zu sichern, muss Paul auf den gefährlichsten Planeten des Universums reisen. Nur auf dieser Welt existiert das sogenannte Spice, ein wertvoller Rohstoff, der es der Menschheit ermöglichen könnte, ihr vollständiges geistiges Potenzial auszuschöpfen. Doch finstere Mächte wollen die Kontrolle über die kostbare Substanz an sich reißen. Es entbrennt ein erbitterter Kampf den nur diejenigen überleben werden, die ihre eigenen Ängste besiegen.
Nichts Neues unter den Sonnen. Das Geschehen ist den Genre-Fans hinreichend bekannt und die Charaktere bleiben trotz erlesener Besetzung eindimensional. Beeindruckend allein die visuell großartigen Welten-Bilder; die zahlreichen ermüdenden CGI- Kampf-Sequenzen könnten hingegen auch aus einer x-beliebigen Star Wars Folge stammen.
Im Abspann des Films noch der Hinweis, dass es sich hier um den ersten Teil des Weltraumepos handelt und eine Fortsetzung folgen wird. Vielleicht rückt dieser Teil näher an die aktuell gegenwärtigen Probleme des Umgangs mit unseren Ressourcen heran.