Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Netflix

Rebellion

von Colin Teevan – IRL 2016 – 5 x 50 Min. – netflix

Die zum Gedenken an den 100. Jahrestag des Osteraufstandes 1916 produzierte Serie handelt von einer Gruppe fiktiver Personen, die in Dublin die politischen Ereignisse miterleben. Im Mittelpunkt stehen dabei drei junge Frauen: Elizabeth, eine Sanitäterin der irischen Rebellion, Frances, eine hochrangige Soldatin, sowie Sarah, Sekretärin und Geliebte von Charles Hammond, ein Engländer, der in Dublin als einflussreicher Spitzenbeamter dient. Hinzu kommen noch Jimmy Mahon, Soldat der irischen Rebellion, und seine Familie, sowie Elizabeths englische Familie, die es zu Macht und Ansehen gebracht hat.

Die Serie beginnt am 3. Januar 1916 und endet am 31. Januar 1916. Während irische Nationalisten planen, die britische Herrschaft zu stürzen, gehen die Freundinnen getrennte Wege, um ihren Beitrag zu leisten. Dabei kreuzen sich mehrfach ihre Wege in der unübersichtlichen Situation in Dublin; ausgelöst durch den Kampf im Generalpostamt, der Kapitulation der Rebellen und deren Hinrichtung nach schnellen Kriegsgerichtsverfahren.

„Rebellion“ stieß in den englischen und irischen Medien auf unterschiedliche Resonanz. Das Miteinander der Protagonisten und der historischen Personen wie Pearse, Collins, Clarke und de Valera löste Widerspruch aus, während die Schauspieler und die Rekonstruktion des Ambientes und die atmosphärischen Elemente durchweg positiv beurteilt wurden.