Porträt Horst Schäfer
Wertung: kann man sich ansehen

Happy Hour

von Franz Müller - D 2015 – 95 Min.

Drei Freunde – Mitte 40 - verbringen ein paar Tage in einem Cottage in Irland. Einer von ihnen wurde von seiner Frau betrogen und die anderen versuchen ihn darüber hinwegzubringen. Doch aus einem kurzweiligen Tripp wird nichts, da eine in fester Rollenverteilung erstarrte Freundschaft zu zerreißen droht. Was als Entspannung angedacht war wird Stress.

Der Film konzentriert auf engstem Raum alle gängigen Irland-Klischees – ohne sie zu brechen: Saufen & Singen. Und die Frauen (Typ alleinerziehende Mütter) warten nur darauf, nach „Last Order“ von den Männern abgeschleppt zu werden. So einfach geht das. Ärgerlich ist, dass drei hochkarätige Schauspieler (Alexander Hörbe, Simon Licht und Mehdi Nebbou) in den Hauptrollen platte, unglaubwürdige Charaktere spielen müssen. Das ist weit unter ihrem Niveau. Die Fördergelder, die in den Film eingeflossen sind, reichten zumindest wohl für einen Urlaub des Teams auf der Grünen Insel. Darauf ein Guinness. Slainte!