Spider-Man: Homecoming
von Jon Watts – USA 2017 – 133 Min.
Immer noch euphorisch von dem packenden Kampf mit den Avengers auf dem Leipziger Flughafen kehrt Peter Parker in seine Heimatstadt New York zurück, wo er mit seiner Tante May und unter den wachsamen Augen seines neuen Mentors Tony Stark lebt. Es fällt ihm jedoch nicht leicht, sich im Alltag zurechtzufinden. Die Highschool langweilt ihn; er will beweisen, dass mehr in ihm steckt als nur der sympathische, hilfsbereite Spider-Man aus der Nachbarschaft, der kleine Kriminelle für böse Taten bestraft.
Als ernsthafter Gegner kreuzt der größenwahnsinnige Entsorgungsunternehmer Adrian Toomes/The Vulture seine Wege. Aus den Trümmern, die bei einem Alien-Angriff auf New York zurückgeblieben sind, hat er sich die dazu erforderlichen Superwaffen gebaut. Sein Zerstörungswahn macht vor nichts halt; das Washington-Monument und die Fähre von Staten Island sind die nächsten Ziele. Peter macht sich auf eigene Faust auf die Jagd nach Superschurken.
Der Film geht zurück in die Flegeljahre Spider-Mans. Action und Humor sind gleichermaßen verteilt. Tom Holland, der schon den kurzer Part Spider-Mans in „The First Avenger: Civil War“ spielte, ist die ideale Identifikationsfigur für Jugendliche, die erstmals in Marvel Cinematic Universe eintauchen und (nach Ansicht der Produzenten) dort hoffentlich lange verweilen. Zwei weitere Filme sind geplant.