Operation: 12 Strong
von Nicolai Fuglsig – USA 2017 – 130 Min.
Unter dem Eindruck des Terroranschlags vom 11. September 2001 bildet sich eine nur ein Dutzend starke Elitetruppe als erste US-Aufklärungsmission in Afghanistan. Ihr Auftrag: die das Hindukusch-Gebirge kontrollierende afghanische Nordallianz zu einem Bündnis gegen die gemeinsamen Gegner aus Taliban- und Al-Kaida-Kämpfern zu bewegen. Die ungewohnten, archaischen Kampfstrategien der zahlenmäßig weit überlegenen afghanischen Reiterkrieger stellen die hochtechnisiert ausgebildeten US-Eliteeinheiten vor gefährliche Herausforderungen. Der Vormarsch durch das Bergland ist nur mit Pferden möglich. Die zwölf Green Berets besinnen sich auf die Cowboy-Tradition ihrer Heimat und kämpfen zu Pferd gegen Selbstmordattentäter, Panzer und Raketenwerfer…
Die Geschichte basiert auf Berichten amerikanischer Eliteeinheiten, die in den USA unter dem (passenderen) Titel „Horse Soldiers“ veröffentlicht wurden. Der Film ist in erster Linie ein heroisch aufgebauschter, materialverschlingender Kriegsfilm – produziert vom einschlägigen Blockbustergaranten Jerry Bruckheimer - , könnte sich aber auch als Western behaupten. Und hier gewinnen ja auch (fast) immer die Cowboys.