Porträt Horst Schäfer
Wertung: sollte man gesehen haben

Climax

von Gaspar Noé – F 2018 – 95 Min.

21 junge Tänzer bereiten sich auf eine Tournee durch Frankreich und in den USA vor. Vor der Abreise haben sie sich versammelt, um zusammen zu tanzen, sich näher zu kommen. Reden und Feiern. Unablässig pumpt die Musik Beats in den Raum. Die Stimmung ist bestens. Sangria fließt in Strömen, doch jemand hat Drogen in die Drinks gemischt. Nach und nach beginnen sie zu wirken. Panik macht sich breit. Aus Angst wird Paranoia. Chaos und Anarchie brechen aus. Die Tänzer taumeln, stolpern und tanzen weiter in höchster Ekstase bis zum Morgengrauen als die Polizei eintrifft und das ganze Ausmaß entdeckt.

Ein Filmerlebnis mit körperlich spürbaren Erfahrungen. Kompromisslos, berauschend und faszinierend. Ein totaler Bruch mit allen gesellschaftlichen Konventionen, traditioneller Dramaturgie und den Regeln der stilgeschichtlichen und filmsprachlichen Mittel.