21 Bridged
von Brian Kirk – USA 2019 – 101 Min.
„Black Panther“- Star Chadwick Boseman als Andrey Davis; ein gnadenloser NYPD-Cop, der gerne alleine agiert, Recht und Gesetz auf eigenwillige Art interpretiert und vollstreckt. Da die City voller böser Buben ist, hat er wenig Freunde und viele Feinde. Hier jagt er zwei Kleingangster, die bei einem Einbruch hereingelegt wurden. Eigentlich sollte es nur um 30 Kilogramm Kokain gehen, doch die finden 300 Kilo und werden dabei von einer Streifenbesatzung überrascht. Es kommt zu einer Schießerei, bei der etliche Polizisten erschossen werden. Davis übernimmt das Kommando, lässt ganz Manhattan abriegeln und alle 21 Brücken sperren. Die beiden Einbrecher sind aber nur kleine Rädchen im Zusammenspiel brutaler Drogendealer und korrupter Cops.
Vor der TV-Serie „NYPD“, also vor etlichen Jahren, wäre das ein überzeugender, actiongeladener Genrefilm gewesen. Jetzt aber sind keine dramaturgischen Finten oder Überraschungen mehr möglich. Und um die 21 Brücken geht es nur am Rande; sie spielen so gut wie keine Rolle. Eindrucksvoll sind nur die großformatigen Bilder und Kamerafahrten durch und über das nächtliche Manhattan. Das allein kann nur das Kino bieten und entschädigt für ein uninspiriertes Geschehen.