La Gomera
von Corneliu Porumboiu – Rum/F/D 2019 – 98 Min.
Im Mittelpunkt einer verworrenen Handlung steht der korrupte rumänische Polizist Cristi, der sich vom organisierten Verbrechen einspannen lässt. Er soll einem Vertrauten eines Gangsterbosses zur der Flucht aus dem Gefängnis verhelfen, der als einziger weiß, wo eine Millionen Euro Beute aus einem Raubzug versteckt ist. Dazu wird ihm auf La Gomera die dort traditionell beheimatete Pfeifsprache beigebracht. Cristi, der sich auf der Insel in die attraktive Geliebte des obersten Drogenbosses verliebt, weiß nicht, dass man ihm längst auf der Spur ist, da seine Vorgesetzte Magda ihn überwachen lässt. Sie verfolgt damit aber eigene, kriminelle Pläne. Alles verknäult sich zu einem irrwitzigen Finale – so wie es nur im Kino passiert: in einer grellbunten Lichtershow eines Luxushotels in Singapur. Dass man nicht alles glauben soll unterstreichen die zahlreichen Filmzitate und nicht zuletzt auch der Ort, in dem das Geld versteckt sein soll: eine alte Filmkulisse.
„La Gomera“ ist ein fader Euro-Filmpudding mit willkürlich hinzugefügten Zutaten aus diversen Fördertöpfen und Senderbeteiligungen.